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Preventing School Dropouts - PRESOUT

Hilfen und Werkzeuge zur Verringerung von Ausbildungs- und Schulabbrüchen transnational und interkulturell erarbeiten.

LEONARDO DA VINCI
Partnerschaft im Programm für lebenslanges Lernen
Projekt-Nr.: 2010-1-TR1-LEO04-15871-5

 

Verhinderung von Schulabbrüchen


Dauer des Projekts: 2 Schuljahre (8/2010 bis 7/2012)

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German National Report

Trsansnational Reports

Weitere Einzelheiten zum Projekt finden sich auf der Website: www.presout.eu.

Beteiligte Partner

Schulen und Bildungseinrichtungen in der Türkei, Portugal, Österreich, Rumänien und Deutschland.
  • Mersin Akdeniz Kiz Teknik ve Meslek Lisesi (Mersin, Türkei - Projektleitung)
  • CENFIM - Centro de Formacio Profissional da Industria Metalurgica e Metalomecanica (Lissabon, Portugal)
  • Colegiul Economic (Calarasi, Rumänien)
  • Gaziosmanpaza Kiz Teknik ve Meslek Lisesi (Ankara, Türkei)
  • INMAD - International Institute for Managing Diversity (Wien, Österreich)
  • Nicolaus-August-Otto Berufskolleg (Köln, Deutschland)

 


Ziel des Projekts
Die Probleme und Hintergründe von vorzeitigen Ausbildungs-/Schulabbrüchen sollen auf transnationaler und interkultureller Ebene analysiert und diskutiert werden. Hilfen und Maßnahmen zur Verringerung von Schulabbrüchen in den verschiedenen Ländern sollen vorgestellt, ausgetauscht und untersucht werden.
Als Ergebnis sollen allen an der Ausbildung Beteiligten geeignete Hilfen und Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, die ihre Ausbildungs- und Beratungstätigkeit leichter und effizienter machen und dadurch das Risiko und die Zahl von Ausbildungsabbrüchen verringern helfen.

Projektgruppe unserer Schule
Jamal Adghough, Armin Ahlheim, Antonia Blech, Michael Dönges, Andreas Frings,
Hüseyin Günhan, Karl Görlich, Elisabeth Schröder, Wolfram Reiser

Ablauf des Projekts

 

1. Projekttreffen (19.-21. Oktober 2010, Mersin, Türkei)

Teilnehmer PRESOUT - 1 (2010)
Unsere Teilnehmer: Antonia Blech (hinten, 3. v.l), Hüseyin Günhan (hinten, 4. v.l.)

 

Das erste Treffen der Partner diente dem gegenseitigen Kennenlernen, dem ersten Austausch von Informationen und der Planung des weiteren Projektablaufs.
Nach einer kurzen Kennenlernphase haben die teilnehmenden Partner (ohne Rumänien) einen Überblick über ihr nationales Ausbildungssystem, ihre Institution und ihre regionale/lokale Aufgabe in diesem System gegeben. Die Hauptgründe von Schulabbrüchen, wie sie sich an den verschiedenen Standorten zeigen, wurden grob umrissen, wie auch einige Versuche diese Probleme anzugehen. Abschließend wurden die inhaltlichen Schwerpunkte und die Termine der nächsten Treffen festgelegt.

2. Projekttreffen (22./23. Februar 2011, Lissabon, Portugal)

Teilnehmer PRESOUT - 2 (2011)
Unsere Teilnehmer: Armin Ahlheim (4. v.r.), Michael Dönges (3. v.r.)

Im zweiten Treffen wurde die aktuelle Situation von Schulabbrüchen anhand von Statistiken, Ergebnissen verschiedener Ursachenuntersuchungen in den beteiligten Ländern vorgestellt und analysiert.

Das zweite Treffen in Lissabon diente zunächst dazu, den teilnehmenden Partner Rumänien kennen zu lernen. Inhaltlich ging es dann zum einen darum, die Situation der Schul- und Ausbildungsabbrecher in den einzelnen Ländern vorzustellen. Dabei waren vor allem statistische Angaben (Anzahl, Altersgruppen, Geschlecht, Schulformen, Migrationshintergrund, …) von Interesse. Zum anderen wurde dargestellt, welche möglichen Gründe und Ursachen für Schulabbruch in den einzelnen Ländern eine Rolle spielen und welche Strategien zur Verhinderung bzw. zum Auffangen von Schulabbruch jeweils umgesetzt werden. Für das NAOB war es besonders wichtig, auf das Problem der Ausbildungsabbrecher und deren mögliche Gründe hinzuweisen. Als wichtigste Strategie wurde das Netzwerk der Institutionen und Partner innerhalb der Berufsausbildung genannt.

3. Projekttreffen - Wien, Österreich (16./17.06.2011)

Teilnehmer PRESOUT - 3 (2011)
Unsere Teilnehmer: Elly Schröder (5. v. l.), Karl Görlich (6. v. r.)

 

Wien wurden von den teilnehmenden Partnern pädagogisch-didaktische Ansätze und Hilfen zur Verhinderung von Schul- und Ausbildungsabbrüchen vorgestellt und die weitere Arbeit im Hinblick auf das zu erstellende Handbuch geplant.

Zunächst stellten unsere österreichischen Partner die Situation der Schul- und Ausbildungsabbrecher in Österreich dar. Beim Besuch eines Ausbildungszentrums aus mehreren berufsbildenden Schulen konnten wir uns ein Bild von der Ausbildung und dem Umgang mit dem Problem der Schulabbrecher in Österreich machen. Dabei erfuhren wir auch etwas über die Ausbildung in "exotischen" Berufen wie Schuhmacher, Kürschner, Schneider oder Instrumentenbauer. Interessant war insbesondere die Möglichkeit der intensiven Betreuung der Schüler durch 3 Sozialarbeiter im "Kommunkationszentrum", das Teil eines Netzwerkes (KUS - Kultur und Soziales) mit einer Fülle von Angeboten bildet.
Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit war die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen der Partner und die Planung des Handbuches. Das Handbuch soll zwei Schwerpunkte haben:

  1. Verhinderung von Schulabbrüchen über das soziale Umfeld
  2. Verhinderung von Schulabbrüchen über Lernen und Lernumfeld

Wir stellten in diesem Zusammenhang 3 Beispiele vor:

  • Vereinbarung von Verhaltensregeln in der Vu21
  • Training Soziale Kompetenz im BGJ
  • Case management (Sozialarbeit).


4. Projekttreffen - hier in Köln (18./19.10.2011)

Teilnehmer PRESOUT - 4 (2011)
Unsere Teilnehmer: Antonia Blech (11. v. l.), Jamal Adghough (nicht auf dem Bild), Armin Ahlheim (1. v. l), Michael Dönges (7. v. r.), Karl Görlich (5. r.l) , Hüseyin Günhan (7. v. r.), Wolfram Reiser (nicht auf dem Bild)

Die Arbeitsergebnisse zu den geplanten Kapiteln des Handbuches wurden vorgestellt und diskutiert. Noch zu leistende Aufgaben wurden verteilt.


Wir konnten 23 Teilnehmer unserer Partner zu einem gelungenen Treffen in Köln willkommen heißen, die ihre Beiträge zum Handbuch präsentierten. Zusätzlich berichteten Studenten aus Ankara und Mersin über ihre Schwierigkeiten, den gewählten Ausbildungsgang erfolgreich zu beenden. Studentinnen aus Calarasi stellten - als Ergebnis einer Umfrage - Gründe für die geringe Abbrecherquote an ihrer Schule vor.

Besuche bei InVia und dem Berufsgrundschuljahr der Werner-von-Siemens-Schule gaben Einblicke in das Netzwerk der Partner in unserer Berufsausbildung und den Versuch, durch intensive Betreuung und Integration von Theorie und Praxis die Schüler zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.

Eine Führung durch das Kölner Zentrum mit anschließendem Besuch in einem Brauhaus rundeten das Programm ab.

 

5. Projekttreffen - Calarasi, Rumänien (20./21.03.2012)

Teilnehmer PRESOUT - 5 (2012)
Unsere Teilnehmer: Jamal Adghough und Michael Dönges (beide nicht auf dem Bild)

Beim Treffen  in Calarasi (Rumänien) wurde die Rohversion des Handbuches vorgestellt, diskutiert und vervollständigt. 


Die Einreise nach Rumänien ist reibungslos gelaufen. Nach der Landung in Bukarest sind wir mit einem Taxi nach Calarasi gefahren, wodurch wir die Möglichkeit hatten, die schöne Landschaft des Landes zu erfahren.

Unser erster Eindruck über die Freundlichkeit und die Gastfreundschaft der Rumänen wurde über unsere gesamte Aufenthaltsdauer bestätigt. Erst wurden wir vom Hotel abgeholt und zum Konferenzort Colegiul Economic, Calarasi, Romania begleitet, wo alle Teilnehmer herzlich empfangen worden sind. Schülerinnen in traditionellen Kleidung hiessen uns herzlich willkommen und reichten uns typisch traditionelles Gebäck.
Im Anschluss unserer Konferenz sind wir eingeladen worden, eine der ältesten Kirchen in Calarasi zu besichtigen, wo durch wir in die Geschichte des Landes eingeführt wurden.

Erstaunlich war es auch zu erleben, wie Menschen verschiedener Relegionen in diesem Land miteinander leben. Der Großteil der Bevölkerung sind Protestanten, der Rest besteht aus Katholiken und Moslems.

Alles in Allem war es eine super Erfahrung. Obwohl die Unterschiede in der Stadt nicht so krass sind, wie wir es uns vorgestellt haben, haben wir dennoch viele neue und bleibende Eindrücke mitgenommen

 

6. Projekttreffen - Ankara, Türkei (22.05.-24.5.2012)

 Teilnehmer PRESOUT - 6 (2012)
Unsere Teilnehmer: Elly Schröder (10. v. r., hinten), Armin Ahlheim (12. v. r.), Karl Görlich (6. v. r.), Hüseyin Günhan (8. v. r.), Wolfram Reiser (9. v. r.)

Beim Abschluss des Projekts in Ankara bestand die wesentliche Aufgabe in der Fertigstellung des Handbuchs und der Evaluation unserer Arbeit.

Das sechste und letzte Projekttreffen in Ankara stand ganz im Zeichen der Fertigstellung des Handbuchs "Preventing School Dropouts - Methods and tools". Abschließende inhaltliche und gestaltungstechnische Fragen wurden diskutiert und geklärt. Die Evaluation des Projektes und des von allen beteiligten Patnerländern verfassten Handbuches war der abschließende inhaltliche Arbeitsschwerpunkt. Hier wurden vor allem Fragebögen formuliert und verabschiedet, die nun zur Evaluation genutzt werden.

Auf der Tagesordnung standen darüber hinaus die überaus interessanten Besuche verschiedener berufsbildender Schulen in Ankara. Zu nennen sind hier vor allem die "Girls Technical and Vocational Highschool - GOP", deren Schülerinnen und Schüler im Fachbereich Erziehung in einem benachbarten Kindergarten Praktika absolvieren und somit ihr Studium vorbereiten, sowie das "Ankara Maturation Institute".

Ein besonderes Erlebnis für die gesamte Projekt-Gruppe war die Teilnahme an einer militärischen Kranzniederlegung im Atatürk-Mausuleum zu Ehren des Staatsgründers Kemal Atatürk sowie die anschließende Eintragung ins Goldene Buch.


Projektergebnis


Unsere Teilnehmer am Projekt haben vielfältige individuelle Erfahrungen gesammelt. Die allgemeinen Ergebnisse unseres Projektes können im Internet nachgelesen werden. Die Dokumentationen und die erarbeiteten Materialien stehen auf der Projektwebsite www.presout.eu  zur Verfügung (in englischer Sprache).

Hauptziel unserer Arbeit war es, ein Handbuch für Lehrer, Berater und Ausbilder im beruflichen Ausbildungssystem zu erstellen. Dieses liegt nun für alle Interessierten auch in gedruckter Form vor (in englischer Sprache). Die Teile, die unsere Schule und unser österreichischer Partner erstellt haben, gibt es bei Bedarf auch auf Deutsch.

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