Eine besondere Gruppe der Seiteneinsteiger bilden die Schüler:innen der Internationalen Förderklasse, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, um die 16 Jahre als sind und keine Förderung nach dem Arbeitsförderungsgesetz erhalten. Es handelt sich bei den Schüler:innen zumeist um Flüchtlinge aus Bürgerkriegs- und Krisengebieten, Asylbewerber, allein eingereiste Jugendliche ohne gefestigten Aufenthalt oder nachgereiste Ehegatten ausländischer Mitbürger. Die Kooperation zwischen dem Kommunale Integrationszentrum , den Berufskollegs und der Bezirksregierung hat es ermöglicht, dass in Köln an fünf Berufskollegs Vorbereitungsklassen eingerichtet werden konnten. In Anlehnung an das Leverkusener Modell werden diese Klassen als Internationale Förderklassen bezeichnet. Dieses bis dahin in Köln einmalige Angebot der Berufskollegs ermöglicht nun auch älteren Seiteneinsteigern den Zugang zum Regelsystem und schafft so die Grundlage für eine schulische oder berufliche Perspektive.
Durch besonders gute Leistungen kann der Erste Schulabschluss (ESA) erworben werden.